25 Kasım Kadına Karşı Şiddete hayır diyen kadınlar
25 Kasım Kadına Karşı Şiddete hayır diyen kadınlar… TERRE DES FEMMES, Migrantinnenverein Dortmund, Yazar Heike Wulf ve TRAIN OF HOPE’nin birlikte organize ettiği etkinliğin konuğu Sivenja Beck. iki kez ölümde kurtulan üç çocuk annesi. Beck, “pes etmedim. Çok kötü yıllar yaşadım. Çocuklarımı bu karanlık yaşamdan kurtarmam gerekiyordu. Daha sonra kendim gibi şiddet mağduru kadınlara öncü olmak için dernek kurdum. Şimdi üç bin civarında üye kadın var” diyor. Coronaya rağmen bir araya gelen kadınlar şiddetin nasıl önlenmesi gerektiğini tartıştılar. Yasalar ve yaptırımlar değişmedikçe kadın cinayetleri daha da çoğalacak. Biz kadınlara çok iş düşüyor. Gelecek sağlıklı nesiller yetiştirmek için yapmamız gereken çok iş var.
Anlässlich des 25.11.2021 – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, lädt die Dortmunder Aktionsgruppe gegen Gewalt an Frauen zu der Veranstaltung zum Thema Femizid ins Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50-58, Dortmund ein.
Femizide in Dortmund – 2020 starben zwei Frauen
Femizide sind keine Seltenheit, allerdings werden sie oft nicht als solche benannt. Vielen ist der Begriff unbekannt. Was also sind Femizide? Es handelt sich um die vorsätzliche Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Wenn alle drei Tage eine Frau durch häusliche Gewalt stirbt, ist das die Realität in Deutschland und sollte als solche benannt werden.
Leider sind Femizide keine Einzelfälle, sondern ein gesellschaftliches Produkt von ungleichen Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern. Grund für einen
(Ex-)Mann oder (Ex-)Partner ist sein patriarchaler Besitzanspruch: „Wenn ich sie nicht haben kann, bekommt sie auch kein anderer Mann.“ Manche Männer sitzen dem Irrglauben auf, dass sie über ihre Frauen verfügen oder dass sie sie regelrecht besitzen dürfen, genauso, wie sie ein Haus oder ein Auto besitzen. Dabei sind Femizide ein strukturelles Problem, die weltweit vorkommen, unabhängig von der Religion oder der Kultur eines Landes.
Häusliche Gewalt und Femizide hängen zusammen. Femizide können im Prinzip als die extremste Art von häuslicher Gewalt gesehen werden. Studien legen nahe, dass es bei der Mehrheit von Femiziden bereits Jahre vorher zu häuslicher Gewalt im Rahmen der Beziehung gekommen war. Dabei ist nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gewalt gemeint. Daher kann die Aufklärung über toxische Beziehungen gefährdete Frauen stärken, sich behutsam und womöglich mit Unterstützung daraus zu befreien.
Ab 18.00 Uhr stehen Info-Stände bereit. und es kann eine Femizid-Visualisierung betrachtet werden. Es wird an die zwei Dortmunder Frauen erinnert, die 2020 durch ihre Ehemänner im Schlaf ermordet worden sind. Die eine Frau hinterlässt vier kleine Kinder, die drei Kinder der anderen Frau sind ebenfalls vom Vater ermordet worden.
Nach der Begrüßung wird Svenja Beck einen Vortrag halten. Sie hat zwei Mordversuche überlebt und klärt über toxische Beziehungen auf. Danach wird es eine Podiumsdiskussion mit einer Vertreterin von Frauen helfen Frauen e.V. Dortmund und dem Opferschutzbeauftragten der Polizei Dortmund geben.
Die Veranstaltung ist barrierefrei und kostenlos. Es gilt die 2G-Regel.
Anmeldung werden unter [email protected] erbeten. Weniger anzeigen
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